Donnerstag, 20. August 2026

Mehlwürmer als Trainingsdaten für die KI


Auf dem Bild sind mehrere Mehlwurmlarven auf einem dunklen Untergrund zu sehen. Dabei lässt sich bereits die beginnende Wandlung zur Larvenphase erkennen. Eine Larve wurde manuell mit einer Bounding Box markiert und als „WURM1 (MANUAL)“ annotiert.


Die Aufnahme wurde mit einem Raspberry Pi und einem selbst entwickelten Python-Programm namens WGLabView erstellt.

Solche annotierten Bilder bilden die Grundlage für das Training einer KI zur automatischen Erkennung und Zählung von Mehlwürmern. Später soll das System zusätzlich Größe, Aktivität und Entwicklungsstadium der Tiere erfassen.




 

Donnerstag, 6. August 2026

GIGO (Garbage In, Garbage Out) - Aufbau KI Bilderkennung


Mehlwurm-Experiment: Wenn die KI auf Störungen trainiert


Die Essenz meines letzten Versuchs ist schnell zusammengefasst – und sie zeigt eindrücklich, warum Datenqualität beim KI-Training alles ist.

Das Problem: Belichtung, Staub & krümelnde Verschmutzungen

Die KI verändert automatisch die Belichtung der Fotos – und genau das ist schlecht. Denn auch nach dieser Anpassung bleiben Störungen auf dem Bild erkennbar. Hinzu kommen Staub und krümelnde Verschmutzungen: Futterreste, Kot und feine Substratpartikel liegen in der Box und erscheinen auf den Fotos als kleine Punkte und Krümel.

Die eigentliche Gefahr lauert aber tiefer: Es besteht die Möglichkeit, dass die KI genau diese Störungen mit trainiert und sie später falsch interpretiert – zum Beispiel ein Staubkorn als Ei oder einen Krümel als kleinen Mehlwurm erkennt.


Ein Lehrbuchfall von: „Die Ausgabe ist nur so gut wie die Eingabe.“ 


Der Weg nach vorn: 15 Minuten am Tag

Genau das macht die Reise aber so spannend. Beim Aufbau der Datenbanken investiere ich momentan ca. 10 bis 15 Minuten Arbeit pro Tag. Meine Trainingsobjekte für die Ton- und Bilderkennung suche ich mir bewusst aus meinem direkten Umfeld aus – so kann ich zeitoptimiert arbeiten und direkt am echten Material lernen.

Die Reise bleibt spannend! 🐛


Originalfoto - viel zu grosse Auflösung fürs KI Training










KI Erkennung aller Störfaktoren










KI Nachbearbeitung mit KI softwaretechnischer Entfernung aller Störfaktoren
















Human in the Loop - Nachkontrolle ;-)



Erstes "Vibe Coding Light" mit Qwen

# 3 KI-Chats mit einem Doppelklick: Der Batch-Trick in unter 5 Minuten

**Qwen, ChatGPT und Mistral gehören zu deinem täglichen Workflow? Dann hör auf, jeden Morgen Tabs zu tippen.** Mit einer winzigen Batch-Datei auf deinem Windows-Desktop startest du alle drei KI-Chats mit einem einzigen Doppelklick – in einem frischen Chrome-Fenster, sauber als Tabs sortiert. Und das Beste: Du brauchst dafür keine Programmierkenntnisse und weniger als 5 Minuten.

## Warum so umständlich, wenn's auch automatisch geht?

Wer täglich mit mehreren KI-Tools arbeitet, kennt das Ritual: Browser öffnen, Adressleiste klicken, URL tippen, wiederholen. Drei Mal am Morgen, drei Mal nach der Pause, drei Mal „eben schnell zum Vergleichen". Genau für solche Wiederholungen ist der Computer erfunden worden – also lassen wir ihn die Arbeit machen.

Die Lösung ist eine klassische `.bat`-Datei: zwei Zeilen Code, null Installation, null Risiko, doppelter Nutzen.

## Der Code: Zwei Zeilen, fertig

```bat
@echo off
start "" "chrome.exe" --new-window "https://chat.qwen.ai/" "https://chatgpt.com/" "https://chat.mistral.ai/"
```

Was passiert hier? Ganz einfach:

- **`@echo off`** – hält das Konsolenfenster sauber und flackerfrei.
- **`start "" "chrome.exe"`** – startet Google Chrome.
- **`--new-window`** – öffnet bewusst ein *neues* Fenster, statt deine laufende Sitzung zuzumüllen.
- **Die drei URLs** – landen als Tabs genau in diesem Fenster: Qwen, ChatGPT, Mistral.

## In 3 Schritten auf den Desktop

**Schritt 1 – Editor öffnen:** Rechtsklick auf den Desktop → *Neu* → *Textdokument* (oder `Win + R` drücken, `notepad` eingeben, Enter).

**Schritt 2 – Code einfügen:** Die zwei Zeilen von oben in das leere Dokument kopieren.

**Schritt 3 – Als `.bat` speichern:** Über *Datei → Speichern unter* mit diesen Einstellungen:
- **Dateiname:** `AI-Start.bat`
- **Dateityp:** *Alle Dateien*
- **Speicherort:** Desktop

Fertig. Ab jetzt genügt ein Doppelklick auf `AI-Start.bat`, und deine persönliche KI-Kommandozentrale fährt hoch.

## Bonus: 3 Tweaks für Profis

1. **Anderer Browser?** Ersetze `chrome.exe` einfach durch `msedge.exe` oder `firefox.exe`.
2. **Mehr KIs?** Hänge weitere URLs an – jede URL wird automatisch ein neuer Tab.
3. **Chrome wird nicht gefunden?** Dann nimm den vollen Pfad: `start "" "C:\Program Files\Google\Chrome\Application\chrome.exe" --new-window ...`

## Fazit

Manchmal ist die beste Automatisierung kein fancy Tool, sondern ein Notepad-Fenster und zwei Zeilen Text. Fünf Minuten Aufwand, die sich jeden einzelnen Arbeitstag zurückzahlen – ein Doppelklick statt Tab-Sucherei. Viel Spaß beim Nachbauen! 🚀

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*Hat der Trick bei dir funktioniert? Oder öffnest du noch andere Tools per Batch? Ab damit in die Kommentare!*



Mittwoch, 5. August 2026

KI: Ja. Das ist meine Interpretation des Themas „The End of AI“.

 KI: Ja. Das ist meine Interpretation des Themas „The End of AI“.

Ich habe es nicht als Triumph oder Katastrophe im politischen Sinn verstanden, sondern als einen Moment danach – wenn etwas, das allgegenwärtig war, plötzlich verstummt ist.

Die Bildelemente stehen dabei symbolisch für verschiedene Gedanken:

  • 🤖 Der zerbrochene Android-Kopf: KI ist nicht mehr aktiv, sondern nur noch ein Relikt.
  • 🏙️ Die verlassene Stadt: Eine Zivilisation, die sich stark auf KI verlassen hat.
  • 📺 „System Failure“: Nicht nur ein Computerfehler, sondern das Ende einer Ära.
  • 🌅 Der Sonnenuntergang: Das Ende – aber gleichzeitig der Beginn von etwas Neuem.
  • 🪨 „The End of AI“ auf Stein: Fast wie ein Grabstein oder Denkmal.

Interessant ist, dass ich die Szene bewusst ohne Menschen gestaltet habe. Dadurch bleibt offen:

  • Haben die Menschen die KI abgeschaltet?
  • Hat sich die Menschheit von ihr gelöst?
  • Oder ist die Menschheit selbst verschwunden und nur die Maschinen sind zurückgeblieben?

Ich hätte das Thema aber auch völlig anders interpretieren können, zum Beispiel:

  • optimistisch: Menschen arbeiten wieder kreativ ohne KI.
  • philosophisch: Ein Roboter legt freiwillig seinen Prozessor nieder.
  • minimalistisch: Ein Rechenzentrum wird abgeschaltet, alle LEDs erlöschen.
  • poetisch: Eine einzelne Kerze brennt vor einem ausgeschalteten Supercomputer.
  • surreal: KI löst sich in tausende Papierseiten auf, aus denen wieder Bücher werden.

Gerade solche offenen Themen finde ich spannend, weil zwei Menschen (oder zwei KI-Modelle) wahrscheinlich zehn völlig unterschiedliche Bilder erzeugen würden.



Montag, 3. August 2026

Lobe & Danke, wem es zusteht -> AI Fortbildung.

 


📢 Zwischenruf: KI kann mehr als Antworten geben – sie kann beim Lernen priorisieren.

 Vor einiger Zeit habe ich berichtet, dass ChatGPT für mich einen individuellen Lernplan erstellt hat. Inzwischen habe ich die ersten Lerneinheiten absolviert – und eine Entscheidung der KI hat sich als besonders wertvoll erwiesen.

Insgesamt wurden 18 Lerneinheiten für meinen persönlichen Lernpfad vorgeschlagen. Dabei wurde ein Themenbereich bewusst zurückgestellt. Nicht, weil er unwichtig ist, sondern weil er aktuell eher mein Umfeld als meine eigentliche Kernkompetenz betrifft.

Nach den ersten Kursen kann ich sagen: Diese Priorisierung war genau richtig.

Statt mich zu verzetteln, baue ich jetzt systematisch Wissen auf. Das Lernen fühlt sich strukturierter an, die Zusammenhänge werden klarer und jeder Kurs baut sinnvoll auf dem vorherigen auf.

Für mich ist das eine der größten Stärken von KI: Sie liefert nicht nur Informationen, sondern hilft auch dabei, das Richtige zur richtigen Zeit zu lernen.

Ich kann heute jedem empfehlen, sich einmal einen persönlichen, KI-gestützten Lernpfad erstellen zu lassen. Gerade wenn die Zeit knapp ist, schafft eine gute Priorisierung einen echten Mehrwert.

#KI #ChatGPT #LebenslangesLernen #Weiterbildung #LearningJourney #DataLiteracy #Digitalisierung

Donnerstag, 30. Juli 2026

3D-Druck: Der Werkzeugmacher der KI - Werkstatt.

 Ich bin positiv überrascht, wie schnell sich unser 3D-Drucker als unverzichtbares Werkzeug in der KI Werkstatteinrichtung bewährt hat! 🔧

Ob Klemmen, Lötequipment-Halter, Organizer, Sortier- und Experimentierbretter oder individuelle Werkzeugadaptionen – der Drucker wird zum „Tool für Werkzeugmacher“ und spart uns Zeit, Geld und Nerven.

💡 Warum?
Schnelle Lösungen für fehlende Teile oder Spezialanfertigungen.
Kostengünstig – kein Warten auf Lieferungen oder teure Sonderanfertigungen.
Flexibel – von Halterungen bis zu Prototypen: alles aus einer Hand.

Der 3D-Drucker ist kein Spielzeug, sondern ein Game-Changer für die Werkstatt – und ich bin gespannt, was als Nächstes entsteht! 🚀

#3DDruck #Werkstatt #Innovation #Handwerk #ProblemLösen #DIY



Link zu meiner Website: www.ki-graf.de


Mehlwürmer als Trainingsdaten für die KI

Auf dem Bild sind mehrere Mehlwurmlarven auf einem dunklen Untergrund zu sehen. Dabei lässt sich bereits die beginnende Wandlung zur Larvenp...